Das Wichtigste in Kürze
- Im Kinderfussball zählen Freude, Geduld und Zuverlässigkeit mehr als Taktikwissen.
- Starte als Co-Trainer:in und besuche den Einsteigerkurs deines Regionalverbands.
- Einfache, spielnahe Übungen mit viel Ballkontakt sind die beste Basis.
Viele Vereine suchen händeringend Trainer:innen für die Kleinsten. Die gute Nachricht: Du musst kein Fussballprofi sein, um ein guter Kindertrainer zu werden.
1. Als Co-Trainer:in starten
Frag bei einem Verein in deiner Nähe, ob du ein bestehendes Team begleiten kannst. So lernst du Abläufe kennen, ohne gleich die ganze Verantwortung zu tragen.
2. Den Einsteigerkurs besuchen
Der Einsteigerkurs deines Regionalverbands ist der offizielle Start in die Trainerausbildung. Danach folgt für den Kinderfussball das D-Diplom. Mehr dazu im Artikel Trainerausbildung in der Schweiz.
3. Spielen statt Anstehen
Kinder wollen spielen. Kleine Spielformen, viele Ballkontakte und kurze Erklärungen funktionieren besser als lange Übungsreihen.
4. Struktur geben
Ein fester Ablauf hilft: Begrüssung, Aufwärmspiel, Hauptteil mit zwei bis drei Spielformen, Abschlussspiel, kurze Verabschiedung.
5. Eltern einbinden
Ein kurzer Elternabend zu Beginn der Saison klärt Erwartungen, Fahrdienste und Kommunikation.
6. Sichtbar werden
Erstelle ein kostenloses Trainerprofil und gib an, dass du im Kinderfussball einsteigen möchtest. Vereine, die genau dafür jemanden suchen, finden dich dort.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Diplom, um Kinder zu trainieren?
Für den Einstieg nicht zwingend, viele Vereine unterstützen dich aber beim Erwerb. Die Vorgaben für Teams im Spielbetrieb regelt der Verband.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Meist ein bis zwei Trainings pro Woche plus Spiele oder Turniere am Wochenende.